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wir waren auch mit dem Dienstwagen im Urlaub. Ätsch!
Ich habe auch ‘nen harten Job (und, ehrlich gesagt, mehr als 24 Stunden kann auch Ulla Schmidt nicht arbeiten) und mir hat das Finanzamt letztes Jahr eine Prüfung aufgebrummt. Da waren die aber GANZ genau, was die Dienstfahrten mit dem PKW angingen. Ist doch kein Wunder, dass wir “kleinen Leute” umgekehrt einer Politikerin nicht nachsehen, dass sie ganz offensichtlicht trickst (denn das mit den zwei Terminen in Spanien war Trickserei).
Aber mal im Ernst: Dass Ulla Schmidt einen guten Job macht, das müsste sie uns erst Mal vermitteln. Gilt für fast alle Politiker. Ich will das nicht beurteilen, aber vielleicht könntest Du einfach mal begründen, was Du darunter verstehst.
Und bitte Politiker nicht mit Managern vergleichen. Die haben wir längst gefressen, von Mehdorn bis Wedeking. Politiker müssen schon etwas mehr Integrität an den Tag legen. Und: Verantwortung alleine ist noch kein Wert an sich. Die trage ich als Vater auch. Es kommt darauf an, was man draus macht.
Danke!
Dass fast am selben Tag die HRE 102 Milliarden versenkt hat, für die wir Steuerzahler aufkommen müssen, ist nicht so eine wichtige Meldung gewesen! – Da gäbe es mal einen Grund sich aufzuregen.
Jens Linus
Dass die liebe Gesundheitsministerin mit “Ihrer” Gesundheitsreform
viel mehr Schaden angerichtet hat, als mit ihrer “Dienstwagenfahrt”
bleibt offensichtlich öffentlich undiskutiert.
Ulla. Ich mag Dich auch nicht.
PS: Auch wir waren mit unserem “Dienstwagen” im Urlaub
also ich glaub wir haben alle n harten job und nehmen persönliche opfer in kauf. das rechtfertigt noch lange nicht ihre arrogant-ignorante haltung. sie muss als vorbildfunktion fungieren können, ansonsten ist ihre “sozial” politische haltung nicht mehr glaubwürdig…
Ganz genau so sehe ich das auch. Meines Erachtens ist das nicht vorwerfbar. Ich hab zwar kein Dienstwagen (mehr), aber Neid kommt keiner auf.
Allerdings bin ich schon der Meinung, dass man etwas bewusster mit Steuergeldern umgehen sollte. Dazu wären auch neue Gesetze erforderlich. Gesetze, die die steuerliche Bevorzugung von Dienstwagen stark einschränkt. In England fruchtete ein solches Gesetz und es werden auch von Firmen erheblich mehr Kleinwagen gekauft als vorher. Gerade in mittelständischen Firmen: Wozu eine steurlich begünstigte Mercedes-Staatskarosse, wenn es auch ein VW-Kombi tut?
Dann noch was: Die Ulla Schmidt ist schon ne arme S*u. muss sich mit Kompromissen außeinandersetzen, die keine Partei eigentlich wollte. Dann der Finanzminister, der ihr nur ne Hand voll Geld gibt. Dazu dieser unsägliche Fonds. Im Prinzip eine Marionette als Ergebnis teurer Kompromisse.