Brillante Netzwerkpartner: Heike Rost

Bei Fragen des Bildes gibt es für mich nur eine: Heike Rost. Warum, versuche ich hier zu umschreiben. Zum Nachgucken hier entlang (Bildergalerie) oder hier entlang (Bildergalerie Edition).
Menschen mit der Linse lesen. Das lernt niemand mit der Unterschrift unter den Kreditkartenbeleg an der Kasse des Fotogeschäfts. Das braucht Talent, das braucht Zeit, das braucht eiserne Disziplin und den Willen, sich durchzusetzen. Sich durchzusetzen, nachzugeben, oder zu dominieren. Zu spüren, wie viel nötig ist, wie wenig hilfreich ist. Friseur, Mutter, Hure, Pfarrer, Photograph – wo ist da der Unterschied?
Hintergrund, Motiv, Ausdruck, Licht, Linse, Speicher. Dahinter steht Erfahrung, dahinter steht Wissen und manchmal Weisheit. Der Zeigefinger ist nur das letzte Glied. Dahinter steht Heike Rost.
Für Körpersprache gibt es kein Schulfach. Da darf sich einer als Modell, der gemeinhin anderswo Erfolg hat, zurecht zupfen, ziehen, schieben lassen. Von einer, die es gelernt hat, die es lehrt. Schön oder gut. Um es genauer zu wissen und zu planen, gibt es die Wahrnehmungs- und Kunstpsychologie. Bilder wirken lassen lernen, visuelle Intelligenz entwickeln.
Technik. Wissen, was machbar macht, Grenzen kennen und überschreiten können. Equipment im Radius der Vernunft, beherrscht, gewollt, gewählt.
Photographie ist Arbeit. Harte Arbeit prägt ihre Willenskraft und das macht sie schön. Arbeit ist auch Präzision, auch ohne Kamera. Eine Photographin, ein Wort. Termin ist Termin, Treue bis zum letzten Abzug. Es ist auch ein Geschäft. Es ist ein Erfolg.
Den Stierkampf verliert immer einer. Wenn beim Phototermin Blut fließt, verlieren beide und die Arena leert sich. Dagegen steht Freude, Intimität, geben und genommen werden. Teambildung in Minuten als Pas-de-deux zwischen Linsen. Dahinter steht Heike Rost.










Wow – dankeschön!