XING: Nein sagen kann sich lohnen
Ich vergleiche Marketing gerne mit einem Zettelkasten. Genauer: Damit, im Register eines Menschen oder einer Organisation möglichst weit vorne zu landen, damit diese(r) an einen denkt, wenn es etwas zu verteilen gibt. Und jeder Kontakt hilft, den eigenen Zettel weiter vorne zu platzieren. Das kann ein Telefonat, ein Zuwinken auf dem Wochenmarkt, eine E-Mail, eine Anzeige, ein Artikel, ein Tweet oder ein Eintrag in einem anderen Social Network sein.
Nun gehört XING hier zu Lande zu den beliebteren Business-Netzwerken und es ist Sitte (Unart?), all seine Kontakte zu Veranstaltungen einzuladen. Dies dürfte in Sachen Effizienz eines der wichtigsten Features bei XING sein.
Was also tun, wenn ein Berater vom Chiemsee oder aus der Lüneburger Heide einlädt und das Thema nicht der große Reißer ist? Nicht hingehen selbstverständlich. Die wenigsten machen sich dabei die Mühe, abzusagen. Ein Fehler. Denn erstens ist es höflicher, auf eine Einladung zu reagieren, zweitens ist es mit einem Klick getan und drittens ist es eine Kontaktfläche mehr.
Denn wenn der Veranstalter die Teilnehmer nicht ausblendet, wird gerne nachgesehen, wer hin geht – und wer nicht. Diese Methode wirkt umso besser, wenn das Bild aussagekräftig ist und die Bezeichnung nicht abschreckt. Bei langen “Nein”-Listen ist außerdem ein Nachname im vorderen Teil des Alphabets hilfreich. Zachhubers und Wischniewskis können sich dagegen behelfen, indem sie schnell reagieren – je früher sie klicken, umso später rutschen sie nach unten.
Tags: marketing, social network, xing








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