Bandit, das Therapie-Alpaka
Der nachfolgende Brief des Alpakas Bandit landete heute bei uns. Geschrieben hat ihn der Kollege Klaus Hobusch (hobusch-marketing.de). Wir sind damit in keiner Weise verbunden. Ich bin nicht sicher, ob Alpakas mit Kindern leisten können, was Delfine vermögen, aber das macht nichts. Ein Alpaka ist für ein Kind, das Hilfe braucht, sicher besser als kein Delfin.
Ich bin Bandit – ein Alpaka. Ich bin ein Freund vieler Kinder. Und zwar ganz besonderer Kinder! Wir Alpakas kommen aus den südamerikanischen Anden. Ich aber lebe in Hamburg. Und da lebe ich meine Berufung! Ich bin ein „Therapaka“ - ein Co-Therapeut für kleine Menschen, die es vielleicht nicht so einfach haben wie andere. Ich mache das ehrenamtlich – versteht sich.
Es sind Kinder mit autistischer Veranlagung, mit Wahrnehmungs- oder Verhaltenssstörungen, mit Depressionen, mit körperlicher oder geistiger Behinderung, mit Down-Syndrom, mit Gewichtsproblemen, Kinder nach einem Entzug, Kinder in einer Reha, die meinen Kontakt suchen und finden. Sehr oft traumatisierte Kinder, die Schlimmes durchgemacht oder gesehen haben und Beistand für ihre noch so junge Psyche benötigen. Sie alle brauchen jemanden, dem sie sich offen und ohne Angst zuwenden können. Damit sie das, was ihnen fehlt, wieder erleben und in sich aufbauen können: Vertrauen.
Als friedliches und ruhiges Alpaka bin ich da genau der richtige Partner, das darf ich sagen. Geduld und Gelassenheit im Kontakt zeichnen mich aus. Von Natur aus! Die Kinder fühlen das. Wenn sie mein Fell knuddeln oder mich umarmen, zum Beispiel. Es ist wundervoll, zu erleben, wie sie ihre Kontaktscheu verlieren und beginnen, sich wieder zu entwickeln. Wundervoll für die Kinder, für ihre Eltern, für die begleitenden Therapeuten, für meine Alpaka-Kollegen, für mich und für alle, die mir helfen.
Fast jeden Tag bin ich da für die Kinder. Und zwar im Verein zur Förderung der Alpakatherapie. Das ist eine kleine, ehrenamtliche und mit selbstlosem Engagement gelebte Privatinitiative von Menschen, die vor allem eine günstige Alternative für die bekannte, aber teure, Delfintherapie gesucht haben. Mit uns Alpakas haben sie sie gefunden.
Seit sieben Jahren engagieren wir uns hier in Deutschland nun schon zusammen für die Kinder. Therapeuten mit unterschiedlichsten Behandlungsschwerpunkten besuchen uns mit ihren kleinen Patienten – vor allem mit Menschen, die sich wenig oder fast gar nichts leisten können. Für sie sind wir da!
Eine Alpakatherapie kostet nur etwa 10 Prozent dessen, was eine Delfintherapie fordert und ist ähnlich wirkungsvoll! Das ist das, was wir täglich erfahren. Und demnächst soll es sogar zertifiziert werden, damit uns zum Beispiel auch die Krankenkassen glauben und eine Zulassung erreicht wird.
Ganz aktuell für den Verein ist die Sorge um einen nötigen Umzug auf ein neues Gelände für uns Alpakas und unsere kleinen Patienten. Das hat Gründe, die ich als Alpaka nicht verstehe, aber eines verstehe ich: Es muss ein sehr spezielles Gelände sein – sehr groß und ruhig gelegen. Denn die Kinder, für die ich da bin, brauchen: Ruhe.
Klaus Hobusch unterstützt uns. Vielleicht wollen auch Sie helfen. Besuchen Sie uns doch einfach im Internet: http://alpakatherapie.de/
Herzliche Alpaka-Grüße
Ihr Bandit








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