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Wer war nochmal König?

Gerne sprechen wir hier zu Lande von der „Servicewüste Deutschland“. Ich habe mich heute mit einem Unternehmer getroffen, der gerade mit einem – wie ich finde – spannenden Franchise startet. Ein interessantes Konzept und ein interessanter Mensch, sollte daraus ein interessanter Kunde werden, erzähle ich gerne, wer das war.

Dieser Unternehmer ist auch deshalb interessant, weil er lange Jahre bei einem IT-Unternehmen in den USA Verantwortung trug und von Berufs wegen serviceorientiert denkt. Er sagte mir: „Es ist unglaublich, was sich die Deutschen alles gefallen lassen!“ Dann sind wir generaliter womöglich nicht die verdurstenden Opfer in der Servicewüste, sondern Täter, indem wir zu viel hinnehmen?

Ich halte das für möglich. Wie sonst ist zu erklären, dass die Mobilität von Bankkunden so gering ist, dass sich regional so wenig starke Alternativen zur Bahn gegründet haben? Dass offensichtlich und bekannt unfreundliche Inhaber nach wie vor erfolgreiche Geschäfte machen dürfen?

These: Je mehr Konsumenten sich zu den besten orientieren, desto eher werden alle besser.

Ich bin gerade dabei, die Bank zu wechseln. Die alte wollte wegen der Umfirmierung meiner GmbH (das ist eine Namensänderung, sonst nichts!) nach 13 Jahren intensiver Kundenbeziehung mit den immergleichen Ansprechpartnern eine Kopie meines Personalausweises haben und hat vorsorglich und ohne Terminangebot die Kontokorrentlinie gestrichen. Der Verlust des Dispo ist nicht tragisch wegen Haben – doch das Vertrauen ist für immer zerstört. Jetzt bin ich mit diesem Konto bei der Bochumer GLS-Bank, ein nachhaltig, ökologisch und sozial verantwortlich handelndes Institut. Wenn ich schon schlechten Service akzeptiere, dann wenigstens für einen guten Zweck. Ich bin jedoch sicher, dass mich die GLS positiv überraschen wird. Die verlassene Bank wird darunter nicht leiden – doch was, wenn alle, die von ihr enttäuscht wurden (und ich kenne viele!), gehen? Irgendwann muss diese Bank reagieren und nachdenken, was sie besser machen kann. Oder auch gehen.

Ich suche gerade einen Facebook-Programmierer, der Firmenpräsenzen bei dem Social Network realisiert. Das ist zwar keine große Kunst, aber doch eine eigene Disziplin und wenn es Menschen gibt, die hier besondere Expertise erworben habe, sind das die richtigen für mich. Ich habe also einen ersten Job bei einem internationalen Freelance-Portal ausgeschrieben und binnen 10 Tagen rund 20 qualifizierte Bewerbungen erhalten. Dass der teuerste dabei sechs Mal teurer ist als der günstigste, gehört ebenso dazu wie lustig zu lesendes Bangladesh-Englisch.

Eine Bewerbung kam aus Brooklyn und ich fühlte mich spontan mit Brooklyn wohler als mit Bangalore. Ein Fehler. Ich bat die Dame aus Brooklyn, sie möge sich eine bestimmte Webseite ansehen, darum ginge es, vergaß dabei jedoch ein „w“ und schickte ihr eine „http://ww.xy.de“-Adresse. Die lapidare Antwort war: „We can‘t see the site“. Das war‘s, kein Gruß, kein nichts. Miss Brooklyn war also entweder nicht kompetent genug, die falsche Syntax zu erkennen oder gab sich kein bisschen Mühe. Sie wollte ja nur einen neuen Kunden begeistern.

Aus Argentinien erreichte mich eine Liste mit gefühlten 200 Referenzprojekten. Ich bat den Anbieter, diese für mich auszudünnen und erinnerte daran, in welcher Branche dieses Projekt zuhause ist. Zurück kam eine deutlich reduzierte Liste mit zehn Einträgen. Bei vieren war keine eigenständige Leistung erkennbar, bei zweien ging der Link nicht, drei waren ganz in Ordnung, aber unspektakulär, einer war gut und passte zum Thema. Oh Pampa mia, das reicht mir nicht.

Eine andere Bewerbung kam aus Chandigarh. Das liegt im Norden Indiens, in unmittelbarer Nähe von Nepal, China und Pakistan. Eine sprachlich, stilistisch und inhaltlich ausgesprochen elegante Bewerbung. Sie hätten unter anderem eine Facebook-Application programmiert, die von neun Millionen aktiven Nutzern gespielt wird, haben tolle Referenzen, hängen Screenshots an (wie komfortabel!) und ich habe schon in dieser ersten Nachricht viel gelernt. Meine erste Nachfrage wurde schnell, höflich, umfassend und kompetent beantwortet. Sie bekommen den Job. Miss Brooklyn nicht, der Goucho nicht und die anderen mitelmäßigen auch nicht.

Alles, nur kein Mittelmaß.

Übrigens erzählte mir mein Gesprächspartner heute beim Kaffee, er habe bereits mit einer anderen PR-Agentur gesprochen, sei dort aber abgeblitzt! Ach ja, Franchise, das klinge ja nicht so Erfolg versprechend, nein, das werde wohl nichts. Ob er ihm denn eine andere Agentur empfehlen könne, wenn er schon nicht wolle? „Ich schicke doch niemanden zur Konkurrenz!“ war die entrüstete Antwort.

Da kann ich nur hoffen, dass es dem ungenannten (und doch von mir erkannten) Kollegen besser geht als meiner Bank. Denn wer weiß, wann der Moment kommt, an dem wir uns nicht mehr solche Defizite gefallen lassen – als Kunden, als Verbraucher, als Konsumenten.

Zeitarbeitsspezialist Schläger kommuniziert mit GuidoAugustin.com

schlaeger_logoSchläger Personalservice hat die GuidoAugustin.com GmbH mit ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit betraut. Ziel der Zusammenarbeit: Das regional seit vielen Jahren erfolgreiche Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet bekannter zu machen.

Die inhabergeführte Schläger Personalservice GmbH vermittelt Arbeitskräfte auf Zeit. Davon profitieren Unternehmen, weil sie flexibel agieren können und Arbeitnehmer, weil sie Zugang zum Arbeitsmarkt finden und sich für Festanstellungen empfehlen können. Dagmar Schläger gründete das Unternehmen mit Sitz in Mainz 2002 und beschäftigt mittlerweile neun interne Mitarbeiter, die etwa 150 externe Arbeitskräfte steuern. Das Geschäftsjahr 2009 schloss Schläger mit deutlichem Umsatz und Gewinnwachstum ab. Mehr über Schlaeger Personalservice: www.schlaeger-online.de

Die GuidoAugustin.com GmbH ging zum Jahreswechsel aus der H&A medien gmbh hervor. Nachdem sein Partner das Unternehmen verlassen hat, führt Geschäftsführer Guido Augustin die Agentur alleine weiter.

Über GuidoAugustin.com:
Die Mainzer Kommunikationsagentur GuidoAugustin.com GmbH macht Unternehmen des Mittelstandes und öffentliche Institutionen erfolgreicher. Der Mehrwert entsteht aus umfassender Beratung und Umsetzung der geeigneten Maßnahmen von Printmedien über klassische Pressearbeit bis zu integrierter Online-Kommunikation, auch unter Einsatz von Social Media-Diensten wie Facebook, XING oder Twitter.

Spanien: Jetlag, Siesta und Stehzwerge

Caffé con LecheIch habe eine neue Liebe: Spanien. Dort ist es schön, dort ist es warm, dort isst und trinkt man gerne, dort lebt, wer lebt und leben will. Eine Reise mit drei starken Erkenntnissen.

Erkenntnis I: Spanien ist das einzige Land unserer Zeitzone, aus dem man mit Jetlag zurück kommt.

Die Zeitumstellung macht gemeinhin nur Fernreisenden zu schaffen. Das gilt genauso für Spanien. Denn wo beispielsweise ein Asientourist seine Armbanduhr umstellen muss, geziemt es sich für den Besucher Spaniens, schnell die innere Uhr umzustellen, will er an den Gepflogenheiten des Lebens teilhaben. Die meisten Bars servieren Frühstück für kleines Geld bis 13 Uhr, ab 14 Uhr 30 beginnt die Mittagspause der werktätigen Bevölkerung, die sich über mindestens drei Stunden erstreckt und von einer kleinen Siesta abgelöst wird, ehe im Verlaufe des späteren Abends das Leben in ungeahnter Intensität erwacht. Dabei ist es dem Spanier egal, ob er vor heißer Sonne flüchten muss, er hält es ganzjährig so oder so ähnlich. Merke: In spanischen Restaurants ist abends um acht so viel los wie in deutschen morgens um fünf.

Erkenntnis II: Alles unangenehme ist nicht spanisch.

Weltbeste Paella im Casa Roberto, Maestro Gozalbo 19, 46005 ValenciaSpanier sind gemeinhin sehr entspannt. Ich habe keinen erlebt, der übellaunig, gestresst oder irgendwie sonst misantropisch gewesen wäre. Das mag für manchen gefährlich sein, etwa für die Passantin mit Hund, die ganz entspannt vor unserem Taxi über den Zebrastreifen ging und von der ganz entspannt weiter fahrenden Taxifahrerin mit den Goldarmbändern beinahe überrollt worden wäre. Irgendwie beruhigend.

Ganz anders streikende Fluglotsen, die Hin- und Rückflug unplanmäßig verlängern – das waren Franzosen.

Der Markt von ValenciaGanz anders übelriechende Fußballfans mit gastrtitischen Fingerknöcheln, die so kulturstark sind, dass sie englische Sprechgesänge bemühen müssen („Let‘s go, let‘s go“ oder „Come on, come on“) – das waren Belgier.

Ganz anders aufgedackelte südeuropäische Schabracken mit riesigen Gladiolen an den Hängeohren. Die riechen auch streng, aber teurer, schimpfen laut oder leise vor sich hin, stauchen ihre bedauernswerten Kinder nach unten und ihre faltgeschmorten Brüste nach oben. Sie sehen aus wie Spanier, doch merke: Unsympathische Spanier sind meist Italiener.

Erkenntnis III: Der gemeine Spanier ist im Stehen so groß wie ich im Sitzen.

Die Spanier sind so gastfreundlich, dass sie etwas höher aufgeschossenen Besuchern ihres Landes den Blick auf ihr wunderschönes Land nicht nehmen wollen. Deswegen sind sie klein geblieben. Sehr klein. Selbst im Sitzen auf einem durchschnittlichen Stuhl auf einer durchschnittlichen spanischen Piazza habe ich noch immer freien Blick auf alles um mich herum. Denn der gemeine Spanier ist auch im Stehen gerade so groß wie ich im Sitzen und die meisten Sehenswürdigkeiten sind über Scheitelhöhe.

Epilog: Die Welt ist von Spanien aus betrachtet auch nicht größer als von jedem anderen Punkt. Wenn ein Besucher, dies kann ich aus der eigenen Erfahrung sagen, in Valencia, einer 800.000-Einwohner-Stadt, drei Mal Taxi fährt, wiederholen sich die Fahrer.

Virenschützer – Tür an Tür mit Bösies

Haben Sie sich schon mal gewundert, wie schnell Anti-Viren-Labore mit Hilfe zur Hand sind, wenn es mal wieder in den Netzwerken der Welt lichterloh brennt, bloß weil sich angeblich irgendein ausgebleichter Clerasil-Boy mal wieder nicht beherrschen konnte?
(Diese Kolumne erschien vor langer Zeit auf Stern.de, hat aber nichts von ihrer zeitlosen Schönheit verloren)

Die arbeiten eben Tag und Nacht, das sind eben Experten, hoch qualifiziert, bestens bezahlt, die sind eben anders als wir. Die sind so eine Art Ledernacken der schönen neuen Computerwelt, eine virtuelle Weltpolizei, die schon aufpasst, ob es sie nun etwas angeht oder nicht. Wie im richtigen Leben. Die sind einfach schlau.

Vielleicht zu schlau. Denn böse Zungen wie mein Kollege Hirschbiegel behaupten seit Jahr und Tag, dass Virenprogrammierer und Virenschutzprogrammierer Tür an Tür arbeiten und sich so unter einem gemeinsamen Firmendach gegenseitig die Existenz sichern. Manchmal auch ohne Tür dazwischen. So wie die neapolitanischen Autoklauer, die angeblich gezielt Nachfrage schaffen. Oder Lebensversicherer, die ab und an ein Passagierflugzeugchen vom Himmel fallen lassen sollen. Oder nicht näher genannte Geheimdienste einer westlichen Supermacht, die schon mal eine eigene Botschaft ein bisschen sprengen, um unter lautem “Jawoll” der Welt-Öffentlichkeit die neuen Marschflugkörper im hinteren Orient zu testen. Und steckte hinter Windows nur das stabile Linux, wer sollte dann all die Tausenden System-Optimier-Programme kaufen?

Die Weltgeschichte ist voll von Beispielen des kongenialen Zusammenspiels zweier Gegenpole zum gegenseitigen Vorteil, Björn Borg und Jimmy Conners etwa. Oder hätten die Amerikaner ohne die bösen Russen so schön aufrüsten können? Auf Neu-Deutsch heißt das “Win-Win-Deal” und die, die davon reden, haben Titel wie “Better Business Consultant” oder “Interactive Vice President Cooperative Marketing Middle-East”. Keine Ahnung, was die von Beruf sind.

Virenprogrammierer auf jeden Fall, die sind Studenten, Obdachlose, Lehrer und Müllmänner. Erzählen uns zumindest die Anti-Viren-Experten. Manche sollen aber auch Viren-Experten sein. Liegt ja nahe, keine Umschulung, kein langes Einarbeiten, die wissen schon, um was es geht. Ab und zu im globalen Netzwerk zündeln, Nachfrage schaffen.

Gute Kunden: Bürgschaftsbank Hessen

Bürgschaftsbank Hessen (Foto: Heike Rost)

Bürgschaftsbank Hessen (Foto: Heike Rost)

Auch das ist ein wichtiger Aspekt einer Kundenbeziehung: Am 1. Februar ging die Monatsrechnung raus, am 4. Februar war das Geld auf unserem Konto. Jeder, der Rechnungen schreibt, weiß, dass das nicht selbstverständlich ist und deswegen – auch deswegen – mag ich die Bürgschaftsbank Hessen als Kunden so sehr. Darüber hinaus schätze ich das gegenseitige Schätzen, daraus entsteht konstruktive, zielführende und erfolgreiche Zusammenarbeit – jeden Monat neu.

Seit Jahren schon verantworten wir füe die Bürgschaftsbank die Pressearbeit, mittlerweile kamen Blog, Twitteraccount und Newsletter dazu. So wurde die Bürgschaftsbank Hessen im Bundesvergleich zu einer der rührigsten und auffälligsten ihrer Art.

Das iPad rettet die Welt nicht – warum auch?

iPad (Image: Apple)Das iPad von Apple wird ein Riesenerfolg. ich darf das sagen, denn ich habe das auch dem iPhone prophezeit, als über das erste Apple-Telefon mindestens genau so laut geunkt wurde wie über das Tablet jetzt. Ich will dies gerne begründen.

Das Wichtigste zuerst: Das iPad sieht fantastisch aus und wenn stimmt, was die ersten Schnell-Tester berichten, fühlt es sich sehr gut an. Der Erfolgsfaktor Design wird noch immer unterschätzt und ist in meinen Augen der wichtigste Punkt für alle Apple-Anwendungen und -Geräte. Wer mit Pages anstelle Word schreibt, weiß, was ich meine. Wer einen iPod gegen einen anderen MP3-Player hält, weiß es auch. Und erst recht, wer Windows 7 gegen Mac OS X antreten lässt. Da ist nicht mehr wichtig, ob die Leistung des Prozessors Rekorde bricht – es geht einfach besser von der Hand oder liegt besser in derselben.

Beleg und Vorschau gefällig? Aber gerne: Man nehme ein iPhone und installiere die App „Classics“. Diese stand offensichtlich Pate für Apple iBooks, das Buch-Pendant zu iTunes. da stehen in einem schön anzusehenden Holzregal 25 Bücher, alle lizenzfrei zu haben. Buch antippen, schon schlägt die erste Seite auf. Das Blättern ist dem „echten“ Blättern nachempfunden und macht Spaß – wie auch das Lesen selbst. Wer‘s nicht glaubt: ausprobieren. Tippt man sich zurück, legt „Classics“ ein Lesezeichen. Einfach, schön, einfach schön.

Es ist mir herzlich egal. dass auf dem iPad kein Flash läuft. Ja, da fehlen Webinhalte. Und? Mag sein, dass es ein Politikum ist; mag sein, dass Steve Jobs tatsächlich glaubt, was er sagt, wenn er von Flash als Absturzursache No 1 für Mac OS X berichtet. Apple hat sich noch kaum um Standards geschert und im Zweifelsfall eigene kreiert. Denn auch wenn es Marketinggetöse ist: Apple ist die größte Mobile Company der Welt.

Das düstere Gemurmel von Netzneutralität und offenen Datenstandards  klingt für mich nach Podiumsdiskussion und Polit-Stammtisch, auch wenn Steve Jobs mit seinem schwarzen Pulli in der Jeans ohne Gürtel da nicht weiter auffiele. Netzneutralität bedeutet, dass Inhalte unverändert und ungefiltert durchgeleitet werden. Das iPad hat einen Browser. Ende der Debatte. Und auch die Klage um die Kastration der Entwicklerkreativität dank Apps mag ich nicht erhören. Erstens: Warum sollte Apple kreative Apps ablehnen? Da werden Einzelfälle hochgepeppelt. Zweitens: Das iPad hat einen Browser. Ende der Debatte. Wer nicht so kreativ ist, seine kreative Idee in einem Browser zu realisieren…

Das iPad ist kein Tablet-PC (PC steht für Personal Computer…). Zumindest nicht in dem Sinne, in dem wir das bisher kannten. Das iPad ist etwas Neues. Ich bin sicher: Das iPad wird unser Mediennutzungsverhalten verändern. Nicht alleine und nicht im Sinne einer Umsturzbewegung von heute auf morgen, aber dennoch umfassend und nachhaltig. Seit der iPad-Präsentation, die ich mit schweißnassen Händen über verschiedene Liveticker verfolgt habe (ganz schwach: Spiegel online) fallen mir täglich Situationen ein oder auf, bei denen ich gerne ein iTab hätte.

Schon das iPhone deckt mobil den allergrößten Teil meines IT-Bedarfs ab. Unlängst war ich vier Tage weg vom Schreibtisch – das MacBook samt UMTS-Stick blieb jedoch in der Tasche, über das iPhone konnte ich korrespondieren und Angebote verschicken. Das iPad wird den Bedarf noch weiter abdecken – für meinereiner, der textet, Bilder bearbeitet (ein bisschen), surft, mailt, kauft, verkauft und Social Media bedient. Komplexere Dienste verlagern sich nach und nach in „die Wolke“, etwa Newsletter-Software, Pflege von Presseverteilern, Aussand von Pressemitteilungen und dergleichen mehr. Sonst brauche ich (fast) nichts. Und ich bin Profinutzer.

Mit anderen Worten: Ich bin der Überzeugung, dass das iPad für 99,x Prozent der IT-Nutzer alles kann – und noch mehr. Formulieren wir es also ganz demokratisch als Mehrheitsentscheidung: iPad: Mehr Computer braucht kein Mensch.

Diese These belegt, dass das iPhone in vielen sozialschwachen amerikanischen Haushalten zum Erst-Internetzugang wurde. Für wenig Geld viel Internet immer in der Tasche. Das iPad wird da anknüpfen und diesen Trend verstärken. iPad in der Klapptasche auf den Tisch gestellt, Tastatur davor und fertig ist die Heim-PC-Ausrüstung. Fertig ist in dem Moment übrigens auch der Fernseher, die Spielekonsole und das Bücherregal.

Entwickler auf der ganzen Welt haben erst angefangen, darüber nachzudenken, was man mit dem iPad alles anstellen kann. Auch hier hilft die Genealogie: Das iPad kann alles, was das iPhone kann, nur viel viel besser (Ausnahme: In der Sakkotasche verschwinden). Welche Möglichkeiten sich Dank des deutlich größeren Displays ergeben, ahnen wir alle noch nicht. Auch die Werbewirtschaft wird uns mit ganz neuen Formaten beglücken. Darauf freue ich mich zwar weniger, aber es bietet die perfekte Überleitung zum letzten Punkt.

Apple ist keine konzerngewordene Kulturrevolution und Apple-Produkte sind auch keine Kulturgüter, allenfalls Kult ohne ur. Apple ist ein Unternehmen, das am freien Markt agiert, um seinen Gewinn zu mehren. Das tut es, indem es ungemein geschickt intelligente Produkte auf den Markt bringt und auch danach noch kräftig verdient (iTunes, AppStore). Das ist redlich und legal. Und deswegen muss niemand von Steve Jobs erwarten, dass er die Welt rettet. Er hat Apple gerettet, das genügt doch wohl.

XING: Nein sagen kann sich lohnen

Ich vergleiche Marketing gerne mit einem Zettelkasten. Genauer: Damit, im Register eines Menschen oder einer Organisation möglichst weit vorne zu landen, damit diese(r) an einen denkt, wenn es etwas zu verteilen gibt. Und jeder Kontakt hilft, den eigenen Zettel weiter vorne zu platzieren. Das kann ein Telefonat, ein Zuwinken auf dem Wochenmarkt, eine E-Mail, eine Anzeige, ein Artikel, ein Tweet oder ein Eintrag in einem anderen Social Network sein.

Nun gehört XING hier zu Lande zu den beliebteren Business-Netzwerken und es ist Sitte (Unart?), all seine Kontakte zu Veranstaltungen einzuladen. Dies dürfte in Sachen Effizienz eines der wichtigsten Features bei XING sein.

Was also tun, wenn ein Berater vom Chiemsee oder aus der Lüneburger Heide einlädt und das Thema nicht der große Reißer ist? Nicht hingehen selbstverständlich. Die wenigsten machen sich dabei die Mühe, abzusagen. Ein Fehler. Denn erstens ist es höflicher, auf eine Einladung zu reagieren, zweitens ist es mit einem Klick getan und drittens ist es eine Kontaktfläche mehr.

Denn wenn der Veranstalter die Teilnehmer nicht ausblendet, wird gerne nachgesehen, wer hin geht – und wer nicht. Diese Methode wirkt umso besser, wenn das Bild aussagekräftig ist und die Bezeichnung nicht abschreckt. Bei langen “Nein”-Listen ist außerdem ein Nachname im vorderen Teil des Alphabets hilfreich. Zachhubers und Wischniewskis können sich dagegen behelfen, indem sie schnell reagieren – je früher sie klicken, umso später rutschen sie nach unten.

Pressemeldung: BVMW startet Akademie

BVMWKooperationsnetzwerk im BVMW fördert Weiterbildung / umfassendes Seminarangebot / bis 100% Förderung für zertifizierte Fortbildungen
(Die GuidoAugustin.com ist Mitglied im BVMW und unterstützt die Kommunikation des Kooperationsnetzwerks Logistik & Mobilität)

Offenbach/Egelsbach – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft startet in Hessen eine eigene Akademie für Unternehmer und Führungskräfte. Angeboten werden Tagesseminare zu erfolgsrelevanten Themen sowie zertifizierte Weiterbildungen. Für diese sind staatliche Förderungen bis zu 100 Prozent möglich. Das Angebot startet im März mit einer Ausbildung zum zertifizierten Projektleiter. Organisiert wird die Akademie im BVMW von dessen Kooperationsnetzwerk „Logistik & Mobilität“.

„Lebenslanges Lernen ist ein entscheidender Erfolgsfaktor im Berufsleben“, sagt Kay Lied, Geschäftsführer des Kooperationsnetzwerks im BVMW, „deswegen haben wir unsere Akademie ins Leben gerufen: Hier tauschen Unternehmer und Führungskräfte ihr Know-how aus und entwickeln sich so gemeinsam weiter“.

Den Anfang machen zertifizierte und staatliche geförderte Weiterbildungen zu Projektleitern: „Erfolgreiche und systemsichere Projektleiter werden stark nachgefragt“, weiß Kay Lied, „dabei spielen Standardisierung und international anerkannte Zertifizierungen eine immer größere Rolle“. Die umfassende Ausbildungsreihe der BVMW-Akademie schließt deswegen im Erfolgsfall mit dem international anerkannten Zertifikat PMP® (Project Management Professional) ab.

Als Bildungsträger für die BVMW-Akademie bei der Ausbildung zum Projektleiter fungiert die project inline GmbH aus Wiesbaden – ein Unternehmen, das auf Projektmanagement fokussiert: In der Ausbildung von Menschen, Unterstützung von Unternehmen und Umsetzung von Projekten. Project inline ist nach der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV) zertifiziert und bietet aktuell über zwanzig verschiedene Seminare mit umfassenden Fördermöglichkeiten an, gehört zum so genannten Ploenzke Netzwerk und wurde von Klaus C. Ploenzke mitgegründet. Der erste Kurs startet am 22. März und läuft bis 15. Juni mit insgesamt 11 Tagen. Die Präsenzkurse finden bei ExperTeach in Dietzenbach statt.

Im Rahmen des Konjunkturpakets II fördert der Staat qualifizierte Angestellte bei dieser Weiterbildung der BVMW-Akademie und gibt ihnen einen Bildungsgutschein, der die gesamten Kurskosten deckt, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: Der letzte Berufsabschluss und die letzte öffentlich geförderte Weiterbildung liegen mindestens 4 Jahre zurück, der Mitarbeiter wird für die Ausbildung während betriebsüblicher Arbeitszeit freigestellt und die Weiterbildung erhöht die Kompetenz des Mitarbeiters für den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Weitere Informationen, Themen und Termine zur BVMW-Akademie unter www.hessen.bvmw.de.

Über den Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW)
Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), 1975 in Bonn gegründet, ist eine parteipolitisch unabhängige Interessenvertretung aller Branchen der mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Der BVMW vertritt rund 150.000 kleine und mittlere Unternehmen und Selbständige. Er führt eigene Büros in allen deutschen Bundesländern und Auslandsbüros unter anderem in Brüssel, China, Japan, Polen, Ungarn, Ukraine, Finnland Schweiz und der Türkei. Neben der politischen Lobbyarbeit konzentriert sich der Verband auf die Vernetzung seiner Mitglieder untereinander und ihre außenwirtschaftliche Unterstützung.

Ansprechpartner im BVMW
Kay Lied
Wirtschaftsregion Frankfurt-Rhein-Main
Kooperationsnetzwerk “Logistik & Mobilität”
BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft
Unternehmerverband Deutschlands e.V.
Bahnhofstr. 40
63500 Seligenstadt
Telefon: + 49 (69) 93540018
E-Mail: Kay.Lied@bvmw.de
Web: www.hessen.bvmw.de

Pressekontakt
GuidoAugustin.com
Elbestraße 8-10
55122 Mainz
Tel. 06131 2171839
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Brillante Netzwerkpartner: Heike Rost

Photo Heike Rost

Bei Fragen des Bildes gibt es für mich nur eine: Heike Rost. Warum, versuche ich hier zu umschreiben. Zum Nachgucken hier entlang (Bildergalerie) oder hier entlang (Bildergalerie Edition).

Menschen mit der Linse lesen. Das lernt niemand mit der Unterschrift unter den Kreditkartenbeleg an der Kasse des Fotogeschäfts. Das braucht Talent, das braucht Zeit, das braucht eiserne Disziplin und den Willen, sich durchzusetzen. Sich durchzusetzen, nachzugeben, oder zu dominieren. Zu spüren, wie viel nötig ist, wie wenig hilfreich ist. Friseur, Mutter, Hure, Pfarrer, Photograph – wo ist da der Unterschied?

Hintergrund, Motiv, Ausdruck, Licht, Linse, Speicher. Dahinter steht Erfahrung, dahinter steht Wissen und manchmal Weisheit. Der Zeigefinger ist nur das letzte Glied. Dahinter steht Heike Rost.

Für Körpersprache gibt es kein Schulfach. Da darf sich einer als Modell, der gemeinhin anderswo Erfolg hat, zurecht zupfen, ziehen, schieben lassen. Von einer, die es gelernt hat, die es lehrt. Schön oder gut. Um es genauer zu wissen und zu planen, gibt es die Wahrnehmungs- und Kunstpsychologie. Bilder wirken lassen lernen, visuelle Intelligenz entwickeln.

Technik. Wissen, was machbar macht, Grenzen kennen und überschreiten können. Equipment im Radius der Vernunft, beherrscht, gewollt, gewählt.

Photographie ist Arbeit. Harte Arbeit prägt ihre Willenskraft und das macht sie schön. Arbeit ist auch Präzision, auch ohne Kamera. Eine Photographin, ein Wort. Termin ist Termin, Treue bis zum letzten Abzug. Es ist auch ein Geschäft. Es ist ein Erfolg.

Den Stierkampf verliert immer einer. Wenn beim Phototermin Blut fließt, verlieren beide und die Arena leert sich. Dagegen steht Freude, Intimität, geben und genommen werden. Teambildung in Minuten als Pas-de-deux zwischen Linsen. Dahinter steht Heike Rost.

Bürgschaftsbank ist Europameister!

Bürgschaftsbank Hessen ist EuropameisterDie Bürgschaftsbank Hessen ist erneut zur besten europäischen Bank gekürt worden. Kriterium: Social Media-Aktivitäten bei Twitter. In dem internationalen Ranking der Agentur Visible Banking steht der Account @buergschaft im Januar auf dem 6. Platz. Die Bürgschaftsbank Hessen ist damit die bestplatzierte europäische Bank.  Die GuidoAugustin.com GmbH verantwortet die Pressearbeit für die Bürgschaftsbank und betreut den Twitter-Account @buergschaft.

Visible Banking ist eine unabhängige Social Media Agentur, die sich vor allem auf den Bereich der internationalen Kreditindustrie spezialisiert hat. In diesem Zusammenhang beobachtet die Agentur die Aktivitäten von national und international tätigen Banken und Kreditinstituten im Bereich Social Media.

Pressemeldung: Rekordjahr bei der Bürgschaftsbank Hessen – über 4.600 hessische Arbeitsplätze gesichert

Bürgschaftsbank HessenÜber 100 Millionen Investitionen und Betriebsmittel ermöglicht / Bürgschaftsbetrag auf zwei Millionen Euro angehoben / viele Existenzgründungen
(Die Bürgschaftsbank Hessen ist Kunde der GuidoAugustin.com)

Wiesbaden. Die Bürgschaftsbank Hessen konnte im Jahr 2009 mehr Unternehmen denn je helfen. Fast 500 Anträge gingen in Wiesbaden bei dem Selbsthilfeinstitut der hessischen Wirtschaft ein, daraus wurden bis Jahresende 274 übernommene Bürgschaften und Garantien (2008: 186, +47%) für Unternehmen aus Hessen oder Vorhaben innerhalb der Landesgrenzen. Viele Anträge aus den letzten Wochen des Jahres sind noch nicht entschieden. Somit ermöglichte die Bürgschaftsbank durch ihre erstklassigen Sicherheiten in Hessen Investitionen und Betriebsmittel in Höhe von 107 Millionen Euro (2008: 74 Mio. €, +45%). Damit konnten landesweit über 4.600 Arbeitsplätze (2008: 1.526, +200%) geschaffen oder gesichert werden.

„Die guten Zahlen freuen uns sehr“, bilanziert Geschäftsführer Michael Schwarz, „denn sie stehen für erfolgreiche Unternehmer aus und in Hessen, zu deren Erfolg wir beitragen konnten. Dabei war immer unser Ziel, eine Kreditklemme bei hessischen Unternehmen im Keim zu ersticken.“

Besonders erfreulich: Trotz Krise blieben auch die geförderten Existenzgründungen stabil. Für insgesamt 106 Neugründungen oder Übernahmen (2008: 97, +9,3%) wurde mit Hilfe der Bürgschaften und Garantien ein Kreditvolumen von insgesamt 25,5 Millionen Euro (2008: 27,7 Mio. €, -7,9%) besichert.

Vor allem in der zweiten Jahreshälfte fragten viele Unternehmen direkt oder über ihr Kreditinstitut bei der Bürgschaftsbank an. Dies erklärt die Bürgschaftsbank einerseits mit den gestiegenen Anforderungen der Banken an Kreditabsicherungen, andererseits griffen hier auch die Erhöhung des maximalen Bürgschaftsbetrages von 1,5 auf 2 Millionen Euro und die Erweiterung des Angebots „Bürgschaft ohne Bank“.

Denn in Hessen bietet die Bürgschaftsbank seit Mitte des Jahres „Bürgschaft ohne Bank“ für alle Unternehmen an. Dabei lassen Unternehmen ihr Vorhaben zunächst von der Bürgschaftsbank bewerten und suchen sich im Erfolgsfall mit dem Sicherungsschein eine finanzierende Bank. Hier liegt der Kreditbetrag bei maximal 500.000 Euro für Investitionen und 300.000 Euro für Betriebsmittel. 143 BoB-Anträge sind 2009 bei der Bürgschaftsbank Hessen eingegangen. Daraus konnten Bürgschaften für 4 Millionen Euro entstehen. Im Durchschnitt beträgt eine BoB-Bürgschaft 100.000 Euro.

Größere Summen lassen sich über eine klassische Bürgschaft darstellen, im Regelfall bis zu 80% können über die Bürgschaftsbank besichert werden. Im Ausnahmefall kann eine Bürgschaft auch schon einmal 90% betragen. Entsprechend können bei einer Bürgschaftsobergrenze von 2 Millionen Euro und 80% Absicherung maximal 2,5 Millionen Euro über diesen Weg mit der Hausbank finanziert werden. Bei geringerer Besicherungsquote entsprechend mehr.

Einer, der im vergangenen Jahr dank der Bürgschaftsbank Hessen starten konnte, ist Florian Gorzny. Der 29-Jährige erwarb die bundesweite Lizenz für Bars der australischen Kette „Boost Juicebars“. Dort gibt es vor allem Smoothies, Säfte aus unterschiedlichen Fruchtmischungen, angereichert durch fettarmen Naturjoghurt, die stets frisch und ohne Zusatzstoffe zubereitet werden. Im außereuropäischen Ausland wächst der Markt für diese Drinks sehr stark. In den kommenden Jahren will Gorzny allein in Hessen zehn Bars laufen haben, die meisten durch Unter-Franchisenehmer. Den Anfang machte er selbst in Darmstadt, wo bereits Smoothies über den Tresen gehen.

Zum Geschäftsmodell der Bürgschaftsbank gehört im Bedarfsfall auch, die vergebenen Bürgschaften auch einzulösen, wenn das Unternehmen nicht mehr in der Lage ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Da mehr vergebene Sicherheiten auch mehr Ausfälle bedeuten, hat die Bürgschaftsbank während des Jahres 2009 vorgesorgt und ihre Risikovorsorge gegenüber dem Vorjahr um rund 40 Prozent aufgestockt.

Über die Bürgschaftsbank Hessen GmbH
Als aktive Selbsthilfeeinrichtung der Hessischen Wirtschaft fördert die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB H) seit 1954 den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler. Für Unternehmer, die ein überzeugendes Konzept vorlegen, stellt die Bürgschaftsbank Hessen Bürgschaften für Kredite oder Beteiligungen. Gesellschafter sind Kammern sowie Verbände aus Handel, Industrie und Handwerk, Kreditinstitute und eine Versicherung.

Weitere Informationen und Ansprechpartner:
www.bb-h.de
Zum Bürgschaftsblog:
www.buergschaft-ohne-bank.de

Pressekontakt Bürgschaftsbank Hessen:
GuidoAugustin.com GmbH
Elbestraße 8-10, 55122 Mainz
Tel. 06131 / 2171839
ga@guidoaugustin.com
www.guidoaugustin.com

Pressemitteilung als PDF-Version

Guido Augustin #42 bei Twitter Charts

Guido Augustin liegt aktuell mit seinem Twitteraccount @guido_augustin (s.a. den Twitter-Kasten rechts) bundesweit auf Platz 42 des Rankings der Webevangelisten. Besonders interessant an dieser Messung ist, dass ausschließlich deutschsprachige und aktive Follower berücksichtigt werden.

Guido Augustin auf Platz 42 im nationalen Twitter-RankingDas reduziert die Messgröße erheblich, netterweise wird ja auch die Prozentzahl der gewerteten Follower ausgewiesen. Nur zwei der Top100 kommen knapp über 60 Prozent, @guido_augustin liegt bei 35 Prozent. Ausbaufähig, aber nicht schlecht. Die übrigen twittern entweder nicht auf deutsch oder haben sich in der jüngsten Vergangenheit nicht mehr zu Wort gemeldet.

Erstaunlich (oder auch nicht…), dass manche deutschsprachigen Twitter-Experten trotz hoher 5-stelliger Follower-Zahlen nicht in dem Ranking auftauchen, für dessen Eintrittskarte wenig mehr als 1.900 gewertete Follower genügen. Manche Gurus haben offenbar überwiegend englisch- oder anderssprachige Follower oder Karteileichen als Verfolger, über deren Wert für einen deutschen Berater sich streiten ließe. Da liegt die Vermutung nahe, allzu schnelles Wachstum könnte mit Services zusammen hängen, die Twitterer sammeln, die automatisch zurück-folgen. Also ein halbautomatisches Ich-werde-dein-Freund-wenn-du-auch-mein-Freund-wirst-Spiel.

Willkommen in 2010, willkommen GuidoAugustin.com GmbH

Herzlich willkommen im neuen Jahr. Der Jahreswechsel war für mich in diesem Jahr besonders, als mit dem Glockenschlag die Zeit der H&A medien gmbh endete und die GuidoAugustin.com GmbH das Licht der Welt erblickte.

Gleichzeitig endete die insgesamt 12-jährige Zusammenarbeit mit Thomas Hirschbiegel, der zum Jahreswechsel die GmbH (H&A medien gmbh) als Geschäftsführer verlassen hat – danke für alles, mein lieber Freund!

Der Blick nach vorne verspricht spannende Zeiten mit spannenden Projekten und (Neu-)Kunden. Ich wünsche mir und dem ganzen Team bereichernde Begegnungen mit Menschen, die unser 2010 prägen sollen.

Herzlichst Guido Augustin

“netzwerk junger unternehmergeist” (nju) gestartet

Am 19. Januar sprach Guido Augustin zur Eröffnung von netzwerk junger unternehmergeist (nju), ein neues Netzwerk für junge und sehr junge Unternehmer, das den schönen Slogan “Unternehmen lernt man beim Unternehmen!” hat.

Ulla Schmidt – was ein Skandal

Kommunikation ist…

megafon_crunchjKommunikation ist, was ankommt. Selbstredend machen Spezialdisziplinen und Marketing-Abteilungen Sinn, hat der größte Teil der Fachliteratur auch irgendeine Berechtigung, wollen regelmäßig neue Zeitschriften verkauft und Schweine durchs Dorf getrieben werden, die neue Möglichkeiten verheißen.

Doch am Ende des Tages geht es darum, worum es schon in den Höhlen der Steinzeit ging: Die Botschaft muss ankommen. Dazu muss sie erst einmal gefunden, freigelegt, definiert sein. Nichts schlimmeres, als ein Absender, der nicht weiß, was er will. Wenn  er nicht weiß, wie er es sagen soll, ist es nur halb so schlimm. Dafür gib es ja unsereiner, der wir gelernt haben, Kommunikation so zu gestalten, dass die Botschaft auch ankommt.

Ob Twitter, Papierschreiben, Telefon oder Direktmarketing, Brieftaube oder Pantomime auf dem Baugerüst – das spielt erst einmal keine Rolle. Schön, nicht?

Videos von DVD nach iMovie09 importieren

Um ein Video von einer DVD in iMovie (hier: iMovie09) zu importieren, braucht es keine zusätzlichen Programme. Das wird zwar in diversen Foren gerne behauptet, stimmt aber nicht. Und das geht so:

  1. DVD einlegen
  2. Festplatten-Dienstprogramm öffnen (disk utilities) und die DVD auswählen
  3. Neues Image (*.dmg) erstellen und speichern
  4. Doppelklick auf das neue Image (”mounten”)
  5. iMovie öffnen

iMovie erkennt das Image als “Kamera” und startet den Import-Assistenten, der die neue Filme als Ereignisse ablegt.
Eigentlich könnte das ja auch einfacher gehen, indem man iMovie sagen könnte, dass es da eine DVD gibt und mit den Rechten alles in Ordnung ist, man selbst kein böser Bube und die Welt gar nicht schlecht wie amerikanische Anwälte glauben machen. Vermutlich war es aber die Angst vor genau diesen Gesellen, die diesen direkten Weg des ohnehin Gangbaren verhindert hat.

Warum eine .tel-Domain?

Schon wieder eine neue Domainendung? Ja, es gibt jetzt .tel-Domains. Seit dem 24. März kann man sich eine solche für 17,85 Euro besorgen. Wozu diese Endung gut sein kann, erklärt erstmal dieses – naja – sehr lustige Video mit der Blondine:

Doping in der Literatur

Auf einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zur Finanzmarktkrise bringt der Wiesbadener OB Müller ein bemerkenswertes Zitat zu Doping in der Literatur. Ich weiß übrigens, dass das Peanuts-Zitat von Breuers Vorgänger bei der Deutschen Bank stammt.

Datenschutzskandal in Mainz


Mainz stand kurz vor einem Datenschutzskandal, gegen den die Bespitzelungsaffären bei Telekom und Bahn anmuten wie Kindergartengeplänkel. Der Datenschutzbeauftragte des Landes war dankenswerterweise rechtzeitig involviert worden und konnte noch vor möglichen Tatbegehungen verhindern, dass enormer Schaden für die Landeshauptstadt und vor allem seine Bewohner entstand. Gleichzeitig dokumentiert die hier vorgetragene Original-Pressemeldung vom 19.2. die Bedeutung des außermeenzerisch mitunter belächelten Brauchtums.

Button-Kampagne für “Vorbild sein!”

Auf vorbild-sein.de ist ein Button-Wettbewerb gestartet – es gibt Preise im Wert von 1.500 Euro zu gewinnen. Mehr unter vorbild-sein.de.

Corporate Blog: Bürgschaft ohne Bank

Als wär’s ein Stück von mir

Schon einige Tage her, aber immer noch eines der schönsten Projekte überhaupt. Die Kommunikationsmaßnahmen um das Bauprojekt auf der Vogelweid im schweizerischen Saas-Fee, auf dem Grundstück und um das Haus des wunderbaren Dichters Carl Zuckmayer.