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Geben ist so selig.

Eine rührende Geschichte von Paul, einem Wiesbadener Eintracht-Fan, der den Glauben an die Menschheit verloren hatte und dann vor Weihnachten doch wieder zurück bekam.

Die Geschichte fängt traurig an, wird noch trauriger, dreht sich dann und endet in großer Dankbarkeit. Sie beginnt mit zwei Operationen an Pauls jungen Beinen. Er ist 17. Nur langsam erholt er sich, läuft noch immer an Krücken. So müht er sich dieser Tage zum Rhein-Main-Derby, als die Frankfurter Eintracht zu Gast beim FSV Mainz 05 war.

Für Polemik über Fans der Eintracht, das angespannte Verhältnis der Fanlager und die Rivalität zwischen Mainz und Wiesbaden ist hier kein Platz.

Nach dem Spiel, das Unentschieden ausging, stand Paul mit seinen Krücken im Mainzer Hauptbahnhof, als ein schrecklicher Mensch ihn ansprach. Ob er denn Eintracht-Fan sei. Ja, das sei er. Da riss ihm der schreckliche Mensch das Handy aus der Hand, schmetterte es gegen die Wand und war weg. Das Handy, ein iPhone, hatte sich Paul lange zusammengespart. Totalschaden.

Eine Freundin seiner Mutter fragte mich (wie andere ihrer Freunde auch), ob wir denn nicht noch ein altes Gerät in der Schublade hätten. Der todtraurige Paul würde sich sehr darüber freuen. Er habe kein Geld mehr, um sich ein Neues zu kaufen.

Haben wir aber nicht. Ob ich denn die Geschichte auf Facebook veröffentlichen dürfe. Klar. Was dann geschah, sprengte alle Erwartungen.

Schenken ist schöner, als etwas geschenkt zu bekommen. Das können wir sogar wissenschaftlich messen – und hier können es alle spüren, die Teil dieser Geschichte sind. Bereits zwei Minuten, nachdem ich Pauls Geschichte auf Facebook erzählt hatte, waren drei gebrauchte Smartphones angeboten. Wenig später sprang mein Freund Ahmad Nazary auf. Sein Unternehmen Pro’n Sales hat die (wie ich finde) besten Telefonie-Lösungen vom Kind bis zum Konzern. Ich musste ihn mühsam überreden, dass ich sein Engagement publik machen durfte. Er wollte das gar nicht.

Er könne ein iPhone 6S für 280 Euro bestellen. Wenn 200 Euro zusammenkämen, würde er die restlichen 80 geben. Nach wenigen Stunden waren es über 150 Kommentare, die ersten Paypal-Zahlungen sind da, Überweisungen auf meine Bank angekündigt. Paul, soviel steht jetzt schon fest, wird ein neues iPhone bekommen. Mal sehen, welches es wird.

Ein anderer Freund schickt mir eine Carbon-Hülle, eine Freundin lässt gerade ihre Kontakte zur Frankfurter Eintracht spielen. Wer weiß, was noch alles geschieht. Vielleicht hast du ja eine Idee?

Ich habe mit Pauls Mutter gesprochen. Sie kann sein Glück nicht fassen, dabei war es für uns alle einfach, fühlt sich leicht an und macht so viel Freude.

Mag sein, dass die vorweihnachtliche Stimmung uns hier in die Karten gespielt hat. Doch es spricht nichts dafür, dass das nicht an einem Samstag im März oder August genauso hätte passieren können.

Da finden Menschen dank eines hochentwickelten Dialog-Mediums zusammen und schaffen eine Aufwärtsspirale des Guten, an deren Ende nicht nur ein glücklicher Mensch steht, sondern sehr viele glückliche Menschen.

Wenn auch du dieses Gefühl genießen möchtest (heißer Stoff, sage ich dir), schließe dich doch an. Einfach per Paypal (guido@mailbutler.de) oder Überweisung an mich (Guido Augustin, DE70 4306 0967 6011 2143 00) einen Beitrag leisten. Zwischen den Jahren bekommt Paul dann sein neues Telefon und ich werde berichten!

Wir merken uns: Geben macht viel Freude, miteinander geben noch mehr und es ist nur Fußball.

Ich wünsche euch allen frohe Feste, gesegnete Weihnachten – vor Jahresende lesen wir uns nochmal!

Ich bin Guido Augustin, Autor, dies ist Guidos Wochenpost. 

✅ WEIHNACHTS-ALARM! Na, schon alle Weihnachtsgeschenke beisammen – oder gibt es da noch die ein oder andere Lücke? Da könnte ich helfen, denn als Autor hätte ich handsignierte und persönlich gewidmete Bücher – noch dazu lesenswert – im Angebot. Wer mein neus Werk, „Kennst du es nur oder kannst du es auch?“ direkt bestellt, bekommt eine E-Mail mit der Frage nach Widmung. Bis kommende Woche Donnerstag verschickt, sollte das noch passen mit der festgerechten Zustellung … also los!

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